GESCHICHTE
In der westungarischen Stadt Sopron/Ödenburg organisierte Franz Kurzweil, Regens Chori der St. Michaelskirche, im Jahr 1829 einen Musikverein unter dem Namen Ödenburger Musikverein. Gelegentliche Zusammenkünfte zu musikalischen Großereignissen wie Haydns Oratorien hatte es schon vorher gegeben, aber die Gründung des Musikvereins markierte den Beginn einer organisierten Musikausbildung und eines bürgerlichen Konzertlebens in Sopron.


Das Orchester des Soproner Musikvereins nahm anlässlich seines 100-jährigen Bestehens den Namen Franz Liszt-Symphonieorchester Sopron an. Bei den Hundertjahrfeierlichkeiten waren Bartók und Dohnányi anwesend, und es wurde der Psalmus Hungaricus von Zoltán Kodály aufgeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Musikleben von Sopron auch durch die Nationale Konzertveranstaltungsbüro in die Musikszene Ungarns integriert: Die bedeutendsten Interpreten der Zeit wie Annie Fischer, Ede Zathureczky, Sándor Végh, György Cziffra, János Ferencsik, später Zoltán Kocsis, Dezső Ránki, Jenő Jandó, Miklós Perényi traten regelmäßig bei den Musikfestivals und Konzerten des Liszt-Symphonieorchesters in der Stadt auf.
Das Franz Liszt Symphonieorchester Sopron wurde im Jahr 1829 gegründet. Das traditionsreiche westungarische Orchester gibt pro Jahr über 30 Konzerte und spielt eine wichtige Rolle im Kulturleben der Region. Lehrende der städtischen Musikschule sowie Musiker und Musikerinnen des Petőfi Theaters Sopron präsentieren regelmäßig spannende Programme mit renommierten künstlerischen Persönlichkeiten und jungen Talenten. In den letzten Jahren durchlief das Orchester einen Erneuerungsprozess und lockte namhafte Dirigenten und Solisten nach Sopron: so musizierten u. a. Künstler wie Miklós Perényi, Jenő Jandó, Barnabás Kelemen und Péter Somodari mehrmals mit dem Soproner Klangkörper. Künstlerischer Leiter: Péter Kóczán, Chefdirigent: Péter Oberfrank

